Kometen

Die Kometen

Wegen ihrer leuchtenden Erscheinung sind Kometen neben den Sternen die bekanntesten Objekte am Nachthimmel. Sie bestehen aus einem festen Kern, der sich aus verschiedenen Eisarten (etwa 80% Wasser-Eis und in geringeren Mengen Kohlenmonoxid- und Kohlendioxid-Eis sowie Methan- Eis) und Gesteinsteilen und –staub zusammensetzt. Sie sind gut als „schmutzige Schneebälle“ beschreibbar. Nähern sie sich der Sonne, dann beginnt das Eis zu verdampfen. Es entsteht zunächst die sogenannte Koma, eine Wolke aus Gas und Staub.

Noch näher an der Sonne entwickeln sich die oft gut sichtbaren Schweife aus Staub und Plasma (leuchtenden Elektronen und Ionen). Die Staubkörnchen und kleinen Steine sind als helle Meteore („Sternschnuppen“) zu sehen, wenn die Erde die Kometenbahn kreuzt und sie in der Erdatmosphäre verglühen.

Kometengürtel

Die meisten Kometen befinden sich im sogenannten Kuipergürtel (Kometengürtel):

Dieser Kometengürtel befindet sich außerhalb der Neptunbahn im Sonnensystem und enthält vermutlich mehr als 70.000 Objekte, welche einen Durchmesser von mehr als 100 km haben. Zu den bekanntesten Objekten im Kuipergürtel zahlen sicherlich die Zwergplaneten Pluto, Eris, Makemake und Haumea.

Atlas der Großen Kometen

Kometen haben seit jeher die Menschheit fasziniert, besonders jene Schweifsterne, die unübersehbar wie helle Fackeln am Himmel stehen. Der Bevölkerung galten sie als Unheilverkünder und Todesanzeiger, Zornruten und Bußzeichen. Die Kunst nahm dieses Motiv wiederholt auf und stellte es auf vielfältige Weise dar. Die Wissenschaft schließlich entschleierte Kometen als besonders aktive Kleinkörper des Sonnensystems. Dieser beeindruckende Bildband zeigt in bisher unerreichter Fülle an historischen Zeichnungen, Grafiken, Flugblättern und Fotografien die 30 größten Kometen der Neuzeit.


Die 30 größten Kometen in Wisschenschaft, Kunst und Kultur